Editorial – “Berlinische Räume” / Ein Zwischen- und Auf-Ruf

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Vor ein paar Wochen schickte mir meine Facebook-Freundin Conny ein Manuskript: “Alle meine Wohnungen”. Ich fand die Idee toll, einfach mal zu erzählen, wie es früher war, in Berlin eine erste eigene Wohnung zu finden und wie weit dieser Weg werden konnte. Manchmal, wie in Connys Fall, führte er über ein möbliertes Zimmer. Oder wie bei mir über mehrere Wohngemeinschaften. Und ebenfalls interessant fand ich, wie es war unter Bedingungen zu leben, die man sich heute kaum noch vorstellen kann. Mit mürrischen oder zwangsgestörten Wirtsleuten, mit Kohleofen oder Allesbrenner und Außenklo. Aber ohne Warmwasser und Kühlschrank. Mir kam der Gedanke aus “Alle meine Wohnungen” so etwas wie eine Reihe zu machen und weitere Stimmen dazu einzufangen.

In 20 Jahren, wenn meine Enkeltochter Neala erwachsen sein wird, werden wahrscheinlich nur noch wenige Zeugen übrig sein, die von dieser fremden, vergangenen Zeit berichten können. Deshalb möchte ich schon heute damit beginnen, Erinnerungen zu sammeln, die davon erzählen.
Und jetzt kommst Du ins Bild, liebe Leserin und auch Du, lieber Leser. Hast Du nicht Lust uns ein wenig an Deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Vielleicht schreibst Du ein paar Zeilen oder etwas mehr? Möglicherweise hast Du noch das eine oder andere Foto? Ich werde die Texte und Bilder zusammenfügen, in meinem Blog veröffentlichen und damit vielleicht ein wenig reales Berlinisches Leben vor dem Vergessen zu bewahren.
Bis jetzt sind außer Connies Text, welche von mir und von annemarie in Arbeit, weitere sind angefragt. Durch meine Zahnmalessen und die Arbeit an der “Xanadu-Erzählung” ( das neue Kapitel kommt morgen) habe ich noch nicht wirklich strukturiert an der “Berlinischen Räumen” gearbeitet, wollte aber doch mal diesen Aufruf ausrufen.

Foto: Cornelia Grosch

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