Tag Archive | Wilmersdorfer Straße

Familienportrait – “A Day in the Life 1978” / West-Berlin in Schwarz-Weiß

 

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Zahnschmerzen führen nicht zu kreativen Einfällen, doch es scheint Ausnahmen zu geben. Gestern morgen merkte ich schnell, dass die Konzentration nicht zum Schreiben reichte. Also begann ich, meinem “Das Beste in Schwarz-Weiß-Woche” Motto folgend, mit den Kontaktbögen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren zu spielen, die Rainer kürzlich mitbrachte. Als man noch mit Negativfilm arbeitete, legte man die Filmstreifen auf ein DIN A4 Fotopapier und belichtete sie dann. Somit hatte man ca. 30 Positivbilder im Format 24×36 Millimeter und konnte auswählen, was sich zu vergrößern lohnte. Ein Bogen gefiel mir besonders gut, Rainer hatte offensichtlich einen Sommertag mit der Kamera dokumentiert. Rainer streifte durch die Stadt, ging mit Freunden essen und abends schaut man sich Fassbinders “Despair” im Delphi an. Gute Unterhaltung bei der Rekonstrution eines West-Berliner Tages, 38 Jahre danach.

Update: Rainer Jacob kommentiert: “Das war so eine Zeit wo ich Negativ-Film vom Meter auf Filmrollen zog und ein Foto-Tagebuch führte. Ich habe dann auch die 18×24 Abzüge mit Negativrahmen und eineinhalb Bildern in die Mittelformat-Bühne des Vergößerungsapparats gelegt. Daraus ist dann mein Stil entstanden, fast filmisch, Lebensssituationen miteinander zu verbinden.”

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Photographer: Rainer Jacob

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Arranged an edited by Marcus Kluge

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Lost and Found-Marathon 10 – „Wilmersdorfer Straße, Kantstraße, Messe” / 1955 – heute

In meiner Reihe mit Rekonstruktionen alter Fotografien bleibe ich heute in meiner Heimat, denn seit 18 Jahren wohne ich in Charlottenburg. Die Wilmersdorfer Straße ist für mich unvermeidbar, was man nicht im Supermarkt bekommt, gibt es dort, meistens jedenfalls. Schon als Kind sind wir aus Wilmersdorf mit der Straßenbahn zum einkaufen hingefahren. Seitdem hat die Wilmersdorfer mehrfach ihr Aussehen verändert. Die Kantstraße hat mich schon immer fasziniert, mit ihrem gewagten Mix von obskuren Billigelektronik-Shops und alteingesessenen Fachgeschäften wie Harry Lehmanns “Parfum und künstliche Blumen” oder “Korsett Engelke” http://www.korsett-engelke.com/willkommen.php . Harry Lehmann ist am gleichen Platze, während sich Korsett Engelke verbessern konnte und wenige Häuser weiter, in der Kantstraße 103, mit doppelter Verkaufsfläche Sach- und Fach-Verstand im Dessouswesen anbietet. Seit langem hat die Kantstraße, wie ein Fernbahnhof, Zugereiste angezogen, vermehrt gilt das seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Erst kamen viele Polen, dann Weißrussen, Besucher aus dem Baltikum und wieder einmal Russen, wie in den 1920er Jahren, als Charlottengrad schon einmal sprichwörtlich wurde.

Außerdem habe das Messegelände besucht, es liegt ja quasi in meinem Hinterhof. Wenn ich mit dem Rad in den Wald will oder am Theodor-Heuss-Platz zu tun habe, komme ich vorbei und bin hin und hergerissen durch die seltsame Koexistenz von Bauten im NS-Stil und 1970er Moderne. Einen Blick wert ist auch die orangefarbene Unterführung, von Architekturkennern “Passarelle” genannt. 1950, als Rainers Vater Günter am Messegelände fotografierte, war die Fläche zwischen Palais am Funkturm und Haus des Rundfunks wie leergefegt. Heute, 66 Jahre später, ist das Haus des Rundfunks fast gänzlich hinter Bäumen verschwunden.

Fotos: Rainer Jacob, Günter Jacob, Helmut Kluge, Marcus Kluge.

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Wilmersdorfer Ecke Kantstraße, oben ca. 1960.

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Unten: Wilmersdorfer Straße 58.

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Oben: 1978.

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Wilmersdorfer Straße 66, oben: ca. 1955.

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Kantgaragen.

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Lewishamstraße. Oben 1977, unten heute.

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Stuttgarter Platz, oben Rainer 1977.

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Parfums nach Gewicht und künstliche Blumen kann man hier immer noch kaufen. Das Geschäft feiert dieses Jahr 90-jähriges Bestehen.

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Statt Korsett-Engelke lockt nun Adis Suppen-Shop “Vegg&Bones”, der wie meine Quelle betont sehr empfehlenswert ist . Der Miederwarenfachhandel ist ein paar Häuser weitergezogen, in die Kantstraße 103.

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Haus des Rundfunks, oben 1950.

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Vor dem Palais am Funkturm, oben: ca. 1950, unten ca. 1959.

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Oben: ca. 1950.

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Illu ICC: Rainer Jacob

Lost and Found – „Wilmersdorfer Straße, Kantstraße, Messe” / 1955 – heute

In meiner Reihe mit Rekonstruktionen alter Fotografien bleibe ich heute in meiner Heimat, denn seit 18 Jahren wohne ich in Charlottenburg. Die Wilmersdorfer Straße ist für mich unvermeidbar, was man nicht im Supermarkt bekommt, gibt es dort, meistens jedenfalls. Schon als Kind sind wir aus Wilmersdorf mit der Straßenbahn zum einkaufen hingefahren. Seitdem hat die Wilmersdorfer mehrfach ihr Aussehen verändert. Die Kantstraße hat mich schon immer fasziniert, mit ihrem gewagten Mix von obskuren Billigelektronik-Shops und alteingesessenen Fachgeschäften wie Harry Lehmanns “Parfum und künstliche Blumen” oder “Korsett Engelke” http://www.korsett-engelke.com/willkommen.php . Harry Lehmann ist am gleichen Platze, während sich Korsett Engelke verbessern konnte und wenige Häuser weiter, in der Kantstraße 103, mit doppelter Verkaufsfläche Sach- und Fach-Verstand im Dessouswesen anbietet. Seit langem hat die Kantstraße, wie ein Fernbahnhof, Zugereiste angezogen, vermehrt gilt das seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Erst kamen viele Polen, dann Weißrussen, Besucher aus dem Baltikum und wieder einmal Russen, wie in den 1920er Jahren, als Charlottengrad schon einmal sprichwörtlich wurde.

Außerdem habe das Messegelände besucht, es liegt ja quasi in meinem Hinterhof. Wenn ich mit dem Rad in den Wald will oder am Theodor-Heuss-Platz zu tun habe, komme ich vorbei und bin hin und hergerissen durch die seltsame Koexistenz von Bauten im NS-Stil und 1970er Moderne. Einen Blick wert ist auch die orangefarbene Unterführung, von Architekturkennern “Passarelle” genannt. 1950, als Rainers Vater Günter am Messegelände fotografierte, war die Fläche zwischen Palais am Funkturm und Haus des Rundfunks wie leergefegt. Heute, 66 Jahre später, ist das Haus des Rundfunks fast gänzlich hinter Bäumen verschwunden.

Fotos: Rainer Jacob, Günter Jacob, Helmut Kluge, Marcus Kluge.

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Wilmersdorfer Ecke Kantstraße, oben ca. 1960.

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Unten: Wilmersdorfer Straße 58.

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Oben: 1978.

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Wilmersdorfer Straße 66, oben: ca. 1955.

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Kantgaragen.

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Lewishamstraße. Oben 1977, unten heute.

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Stuttgarter Platz, oben Rainer 1977.

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Parfums nach Gewicht und künstliche Blumen kann man hier immer noch kaufen. Das Geschäft feiert dieses Jahr 90-jähriges Bestehen.

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Statt Korsett-Engelke lockt nun Adis Suppen-Shop “Vegg&Bones”, der wie meine Quelle betont sehr empfehlenswert ist . Der Miederwarenfachhandel ist ein paar Häuser weitergezogen, in die Kantstraße 103.

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Haus des Rundfunks, oben 1950.

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Vor dem Palais am Funkturm, oben: ca. 1950, unten ca. 1959.

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Oben: ca. 1950.

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Illu ICC: Rainer Jacob


„A Day in the Life“ – Serie aktualisiert / 5 Episoden

Heute habe ich die Serie “A Day in the Life” aktualisiert. Sie enthält jetzt die Rekonstruktionen von fünf Tagen in den Jahren 1972, 1977, 1978, 1979 und 1984. Jede erinnert mit Original-Fotos und kleinen Geschichten an einen konkreten Tag im Leben meiner Freunde und mir.

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So fing es an – Oktober 2015:

Zahnschmerzen führen nicht zu kreativen Einfällen, doch es scheint Ausnahmen zu geben. Gestern morgen merkte ich schnell, dass die Konzentration nicht zum Schreiben reichte. Also begann ich, meinem “Das Beste in Schwarz-Weiß-Wochen”-Motto folgend, mit den Kontaktbögen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren zu spielen, die Rainer Jacob kürzlich mitbrachte. Als man noch mit Negativfilm arbeitete, legte man die Filmstreifen auf ein DIN A4 Fotopapier und belichtete sie dann. Somit hatte man ca. 30 Positivbilder im Format 24×36 Millimeter und konnte auswählen, was sich zu vergrößern lohnte. 

Die kleinen Bildchen sind nicht sehr scharf und detailreich, aber gerade das Weiche hat einen Reiz. Die Bilder sind sozusagen “noninvasiv” und lassen noch Raum für die Imagination des Betrachters.

Ein Bogen gefiel mir besonders gut, Rainer hatte offensichtlich einen Sommertag mit der Kamera dokumentiert. Rainer streifte durch die Stadt, ging mit Freunden essen und abends schaut man sich Fassbinders “Despair” im Delphi an. Gute Unterhaltung bei der Rekonstrution eines West-Berliner Tages, 38 Jahre danach.

Teil 1 rekonstruiert einen Sommertag im Jahr 1978.

http://wp.me/p3UMZB-1f4

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Teil 2 beschreibt zwei Frühlingstage im Orwell-Jahr 1984. Ein Rockstar besucht mich in meiner bescheidenen Außenklo-Wohnung in der Rheinstraße. Am zweiten Tag unternehme ich mit Herbert einen Selbstversuch im Dauerfernsehen.

http://wp.me/p3UMZB-1gY

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Teil 3 entführt uns in ein Loft im Kreuzberg des Jahres 1977, wo Claudia Skoda ihre erste Modenschau veranstaltet. Rainer kommt zum fotografieren, während ich in Liebesdingen unterwegs bin.

http://wp.me/p3UMZB-1nm

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Der Schneewinter 1978-79 ist legendär. Im März ’79 wird es endlich wärmer. Rainer und ich gehen mit der Kamera den Lenz suchen.Teil 4:

http://wp.me/p3UMZB-1nW

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Am 15. Mai 1972 spielen MC5, die legendäre Polit-Rock-Band aus Detroit, in der Technischen Uni. Noch einmal kommt im verschlafenen West-Berlin ein Gefühl von Revolte auf. Danach fahren 500 Konzertbesucher in die Bülowstraße und besetzen ein Haus. Der 5. Teil der Serie:

http://wp.me/p3UMZB-1t2

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Berlinische Räume : „Der Lenz ist nah“ / A Day in the Life 1979

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Im Winter 1978-79 erlebt Norddeutschland ungewöhnlich starken Schneefall. Am 28.12. 1978 strömt von Osten extreme Kaltluft ins Land, in kürzester Zeit sinken die Temperaturen um bis zu 20 Grad in den zweistelligen Minusbereich. Es kommt zu meterhohen Schneeverwehungen. Auch in Berlin führt der Schneefall zu chaotischen Situationen. Die Autos in den Parkhäfen sind komplett mit Schnee bedeckt, wie man das heute von der US-Ostküste kennt. Ich gehe nur im Notfall aus dem Haus und bemühe mich den Allesbrenner auch nicht ausgehen zu lassen. Rainer hat es nicht so gut, er muss ausgehen. Er soll eine mündliche Prüfung für sein Diplom an der Hochschule der Künste (Heute Universität der Künste) bestehen. Mit Mappe, Super-8-Projektor und Leinwand lässt er sich mit dem Taxi zur Uni fahren. Auch der Taxifahrer ist vom Schnee überfordert. Er baut einen Auffahrunfall, exakt an der Stelle der Potsdamerstraße, wo zwei Jahre später Klaus-Jürgen Rattay sterben wird. Rainer schafft es trotzdem die Prüfung in Visueller Kommunikation erfolgreich abzulegen. Das Diplom hat er nicht wirklich gebraucht, bei seinen Bewerbungen kam es nur auf die echten kommerziellen Arbeiten in der Mappe an.

Im März 1979 schmilzt der Schnee und die hässliche Seite des Berliner Winters zeigt sich, aber es ist endlich wärmer und man kann den Frühling ahnen. Rainer und ich gehen auf Fototour. Wir besuchen die Wilmersdorfer Straße, den Flughafen Tegel und das ICC, dass offiziell erst ein paar Tage später eröffnet wird.

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“Das 320 Meter lange, 80 Meter breite und 40 Meter hohe Gebäude wurde nach Plänen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte erbaut und nach nur vier Jahren Bauzeit am 2. April 1979 eröffnet. Ein auffälliges Merkmal ist die silbergraue Aluminium-Außenhaut des Gebäudes.

Es zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der deutschen Nachkriegszeit und kostete über 924 Millionen Mark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund 1 Milliarde Euro) und war der teuerste Bau in West-Berlin. Das Bauwerk gilt inzwischen als „technisch verschlissen.” WiKi

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Irgendwo auf dem Weg begegnet uns auch das Erbe der deutschen Geschichte. Ein Plakat stuft einen gewissen “Hitler, Adolf” als Mitläufer ein. Da ist der Rat hilfreicher, “Vergesst nicht zu leben!”. Heute im Rückblick, 37 Jahre später, stelle ich fest, da können wir uns nichts vorwerfen.

Fotos: Rainer Jacob / Text: Marcus Kluge
(Alle Bilder stammen von einem Bogen mit Kontaktabzügen eines s/w-Negativfilms.)

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Familienportrait – “A Day in the Life 1978” / West-Berlin in Schwarz-Weiß

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Zahnschmerzen führen nicht zu kreativen Einfällen, doch es scheint Ausnahmen zu geben. Gestern morgen merkte ich schnell, dass die Konzentration nicht zum Schreiben reichte. Also begann ich, meinem “Das Beste in Schwarz-Weiß-Woche” Motto folgend, mit den Kontaktbögen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren zu spielen, die Rainer kürzlich mitbrachte. Als man noch mit Negativfilm arbeitete, legte man die Filmstreifen auf ein DIN A4 Fotopapier und belichtete sie dann. Somit hatte man ca. 30 Positivbilder im Format 24×36 Millimeter und konnte auswählen, was sich zu vergrößern lohnte. Ein Bogen gefiel mir besonders gut, Rainer hatte offensichtlich einen Sommertag mit der Kamera dokumentiert. Rainer streifte durch die Stadt, ging mit Freunden essen und abends schaut man sich Fassbinders “Despair” im Delphi an. Gute Unterhaltung bei der Rekonstrution eines West-Berliner Tages, 38 Jahre danach.

Update: Rainer Jacob kommentiert: “Das war so eine Zeit wo ich Negativ-Film vom Meter auf Filmrollen zog und ein Foto-Tagebuch führte. Ich habe dann auch die 18×24 Abzüge mit Negativrahmen und eineinhalb Bildern in die Mittelformat-Bühne des Vergößerungsapparats gelegt. Daraus ist dann mein Stil entstanden, fast filmisch, Lebensssituationen miteinander zu verbinden, hast Du gut interpretiert, Marcus.”

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Photographer: Rainer Jacob

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Arranged an edited by Marcus Kluge

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Berlin Typography

Text and the City // Buchstaben und die Stadt

Der ganz normale Wahnsinn

Das Leben und was uns sonst noch so passiert

500 Wörter die Woche

500 Wörter, jede Woche. (Nur solange der Vorrat reicht)

Licht ist mehr als Farbe.

(Kurt Kluge - "Der Herr Kortüm")

Eddie Two Hawks

Plant the seeds of peace within yourself, watch them grow in the world

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